Wirksamer Schutz vor Legionellen

Legionellen – eine Herausforderung für Gebäudebetreiber!

Wasser muss sauber, weich und keimfrei sein. Aus Hygiene- und Gesundheitssicht ist dies von besonderer Bedeutung. Besonders in Hotels, der Gastronomie, Schwimmbädern sowie Kliniken, aber letztendlich in allen Gebäuden ist die uneingeschränkte Verfügbarkeit von hygienisch einwandfreiem und wohl temperiertem Wasser für den Komfort und die Gesundheit der Menschen unerlässlich. So unterschiedlich wie die Prioritäten bei der Bereitstellung von Wasser innerhalb der unterschiedlichen Gebäudekategorien sind, so vielfältig sind auch die Technologien der Warmwasserbereitungssysteme (WWB). Betreiber stehen vor technischen, rechtlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen gleichermaßen.

Dass Wasser ein sensibles Thema ist, beweist die ernstzunehmende Gefahr einer Legionellenausbreitung. Die hygienisch einwandfreie Bereitstellung von Wasser verbunden mit den technischen Möglichkeiten zur Minimierung einer Legionellengefahr und wie Sie moderne Gebäudeautomationssysteme dabei unterstützen können möchten wir Ihnen auf dieser Seite im Detail vorstellen.

Was sind Legionellen, wo entstehen sie und was macht sie so gefährlich?

Legionellen sind stabförmige Bakterien, die optimale Lebens- und Vermehrungsbedingungen in einem Temperaturbereich von 25 °C bis 50 °C in Süß- und Salzwasser finden. Ab 60 °C werden sie nach wenigen Minuten inaktiv. Legionellen können die „Legionärskrankheit“ Legionellose auslösen und damit zu ernsthaften Erkrankungen führen. Infektionen entstehen durch das Einatmen von Legionellen zusammen mit Wasserdampf, beispielsweise beim Duschen. Als Risiko gelten unter den kommerziell genutzten Gebäuden insbesondere Schwimm- und Erlebnisbäder, Sportzentren, Pflegeheime, Kindergärten, Krankenhäuser, Hotels und Wohngebäude. Gefährdet sind vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Ob Trinkwasser, Kühlturm, Springbrunnen oder Nassabscheider. Sie alle bergen das Risiko, zur Quelle von Legionellen-Infektionen zu werden. Legionellen werden insbesondere mit folgenden technischen Systemen in Verbindung gebracht:

  • Warmwasserversorgungen
  • raumlufttechnische Anlagen, insbesondere Klimaanlagen und Luftbefeuchter
  • Badebecken, insbesondere Whirlpools
  • Anlagen, die Wasser zerstäuben, beispielsweise Nebelerzeuger und Nebelbrunnen

 

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Welche Methoden zum Schutz vor Legionellen in Trinkwarmwasseranlagen (TWW) gibt es?

Es gibt vier unterschiedliche Varianten der Legionellenbeseitigung. Die ersten 3 Methoden - die chemische Desinfektion, die UV-Desinfektion und die Membrantechnik - funktionieren prinzipiell autark. Das Gebäudeautomationssystem (GA-S) dient zur Erhöhung der Betriebssicherheit durch Aufschaltung der Betriebs- und Störmeldungen und Alarmierung bei Fehlfunktionen.

Die vierte Methode zum Schutz vor Legionellen ist die thermische Desinfektion, die je nach Anlagenart durch

  • die temporäre thermische Desinfektion durch Legionellenschaltung
  • oder die permanente thermische Desinfektion

umgesetzt wird.

Die Wirksamkeit der thermischen Desinfektion kann wesentlich vom GA-System abhängen!

Temporäre thermische Desinfektion durch Legionellenschaltung

Die sogenannte Legionellenschaltung ist eine periodische, thermische Desinfektion als vorbeugende Maßnahme gegen Legionellenbefall. Dabei wird der Trinkwasserspeicher und das gesamte Warmwasserleitungsnetz inklusive der Entnahmearmaturen in einem festzulegenden Turnus für 3 Minuten auf 70 °C erwärmt. Dabei werden alle Auslaufarmaturen geöffnet, was normalerweise manuell erfolgt. Moderne GA-S beinhalten die Möglichkeit, die Armaturen unter Berücksichtigung entsprechender Sicherheitsvorkehrungen (Schutz vor Verbrühung) automatisiert zu öffnen.

Die wirksame Umsetzung der Legionellenschaltung erfolgt durch das GA-S, welches die erforderlichen Anlagenzustände sicher steuert und darüber hinaus protokolliert.

Permanente thermische Desinfektion

Die permanente thermische Desinfektion basiert auf einer mehrstufigen Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip mit einer thermischen Desinfektionsstrecke, die Legionellen permanent abtötet.

Die Trinkwarmwasserzirkulation durchströmt den Reaktionsbehälter mit einer thermischen Dauerdesinfektion im Temperaturbereich von zirka 70 °C. Die Zirkulation selbst wird auf die vorgeschriebene Vorlauftemperatur von 60 °C eingestellt.

Da es sich bei der permanenten thermischen Desinfektion quasi um Durchlauferhitzer ohne Speicher handelt, ist die Schnelligkeit und Funktion der TWW-Temperaturreglung, welche je nach Anlage durch die oder unter Mitwirkung der GA-Systeme umgesetzt werden, von maßgeblicher Bedeutung.

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