DIGICONTROL Hydromizer

Außergewöhnlicher Komfort und dabei sparen - in Heizungs- und in Kühlsystemen

Der „hydraulische Abgleich“

In der Regel wird der „hydraulische Abgleich“, wenn überhaupt, im Volllastbetrieb und durch einmaliges Einstellen von Drosselorganen an den Heiz- und Kühlkreisläufen durchgeführt. Der Teillastbetrieb bleibt dabei unberücksichtigt, was zu Missverhältnissen bei teilweise geschlossenen Regelventilen führt. In hydraulisch nicht abgeglichenen Systemen wird oftmals mit deutlich überhöhter Pumpendrehzahl gearbeitet, um schlecht angebundene Verbraucher noch ausreichend zu versorgen.

Dies bedeutet: Die Anlagen funktionieren nicht effizient, die Räume bleiben kalt bzw. werden überheizt oder die Temperatur schwingt rauf und runter.

Abbildung 1: Hydraulisch NICHT abgeglichenes System
Abbildung 2: Durch den DIGICONTROL HYDROMIZER ausgeglichenes System

Die Lösung

Das DIGICONTROL HYDROMIZER-Modul BERECHNET einen dynamisch abgeglichenen Zustand ..
.. auch dann, wenn die Hydraulik nur unzulänglich abgeglichen wurde.

 

Merkmale:

  • Permanenter hydraulischer Abgleich bei Volllast- und Teillastbetrieb
  • Konstante Raumtemperatur, kein Schwingen, gleichmäßiges Aufheizen
  • Ca. 30% Energieeinsparung (Pumpe)
  • Rücklauftemperatur entspricht der Auslegung
  • Keine Geräusche durch zu hohe Strömungsgeschwindigkeiten
  • Geringerer Aufwand für Planung und Inbetriebnahme
  • Automatisches Erkennen der Druckverlustbeiwerte im Rohrnetz
  • BACnet - Integration in bestehende BACnet-Systeme
  • Geringer Installationsaufwand des ems4.HYDRO-Moduls: Einfach auf Hutschiene schnappen, über Stecker mit AS verbinden, Konfigurieren mittels webCADpro. Die innovative Hydromizer-Software ist im ems4.HYDRO-Modul integriert.

 

 

So funktioniert‘s:

Durch Messung des Pumpendrucks und des Gesamtvolumenstroms mittels eines einzigen Sensors kann der Volumenstrom jedes einzelnen Ventils bei bekanntem Stellwert berechnet werden. Zudem kann die gegenseitige Beeinflussung der Volumenströme durch die einzelnen Ventiltätigkeiten eliminiert werden.

Damit der Hydromizer arbeiten kann, werden ihm folgende Messwerte übermittelt:

  • Der Volumenstrom V Punkt  des Gesamtsystems
  • Der Differenzdruck Δp, welchen die Pumpe aufbaut
  • Alle Ventilstellwerte Yi des Systems (kommen z.B. aus der Einzelraumregelung)
  • Prinzipieller Aufbau der Verrohrung, hier aber nur Reihen und Parallelschaltung von Heizkörpern

 

Aus den unterschiedlichsten Korrelationen der Eingangswerte berechnet der Hydromizer die KVS der Ventile sowie die Druckverlustbeiwerte ζ der Verrohrung. Die Berechnung mit Minimierung der Pumpenleistung führt automatisch zu dem Ergebnis, dass ein Ventil voll geöffnet wird und die anderen Ventile mit Stellwerten unter 100% arbeiten. Die Pumpe wird so geregelt, dass das am schlechtesten angebundene Ventil auf 100% öffnet. Alle besser angebundenen Ventile werden dann so gedrosselt, dass sie lediglich von ihren vorgegebenen Volumina durchflossen werden. Sie sind dann nicht mehr durch ihre hydraulische Anbindung bevorzugt.


Das System ist permanent im hydraulisch abgeglichenen Zustand (auch im Teillastbetrieb!).

Abbildung 3: Beispiel

Weitere Infos und Downloads

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GFR Gesamtkatalog 2017 / 2018

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