Modernste Gebäudeautomation für maximale Energieeffizienz und Sicherheit

Als vielschichtiges und technisch höchst anspruchsvolles Projekt erweist sich die Sanierung der Olympiahalle in München, deren Herausforderung sich die Automatisierungsspezialisten der GFR – Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH stellen. Die haustechnischen Anlagen werden erneuert und mithilfe von BACnet auf eine zukunftsfähige Basis gestellt.

Auf GFR kommen bei der Sanierung von Münchens bekanntestem Veranstaltungsort mehrere (Teil-) Disziplinen im laufenden Betrieb zu: Neben der Realisierung gesamtheitlicher Gebäudeautomationssysteme trägt GFR ebenfalls Sorge für den reibungslosen Veranstaltungsablauf durch die Integration aller TGA-Gewerke, wie Heizung, Lüftung und Kälte. Die Brandfallsteuerung wurde nach neuesten Richtlinien ausgeführt. GFR liefert somit die „unsichtbare Intelligenz“ durch ganzheitliche Lösungen und hocheffiziente Regelungsstrategien.

 

Umfangreicher Umbau der Kälteanlage

Im Zusammenhang mit dem Projekt Sanierung der Olympiahalle München wurde GFR zudem damit beauftragt, die bestehende Regelung der Kälteanlage zu ersetzen. Neben der klassischen Kälteregelung errichtet GFR zwei Kältemaschinensteuerungen, ein Informationsschwerpunkt (ISP) für die Sicherheitstechnik des Maschinenraumes sowie eine Niederspannungshauptverteilung. Die Kälteanlage erzeugt Medium mit Temperaturen bis -20°C. Das Medium wird in einem 40m³ Glykolbehälter gespeichert und durch zwei Wärmetauscher auf ein höheres Niveau zur Klimakälteversorgung angehoben.

Als optionale Erweiterung wurde bereits eine Anbindung für eine mobile Eispiste berücksichtigt. Den in der Olympiahalle regelmäßig gastierenden Veranstaltern von Eiskunstshows und Eishockeyturnieren kann dadurch energieeffizient erzeugtes Kältemedium angeboten werden. Entsprechende Vorkehrungen und Vorrüstungen wurden beim jetzigen Umbau bereits berücksichtigt. Teile der Bestandsanlage wurden 1972 im Zuge der Vorbereitungen zu den Olympischen Spielen errichtet. Dies ist insofern bemerkenswert, da der Großteil der Komponenten auch nach einer dreijährigen Stillstandszeit ohne Fehler wieder in Betrieb gesetzt werden konnte.

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