Feldgeräte

Die GFR - Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH gehört mit den Handelsmarken DIGICONTROL® und DIGIVISION® zu den führenden Anbietern für Gebäudemanagement und Gebäudeautomation.

Wir freuen uns, Ihnen nachfolgend einen Einblick in die Innovationen und Lösungen unseres Hauses geben zu dürfen. Seit fast 40 Jahren bieten wir unseren Kunden Lösungen zur Erreichung von Energieeffizienz- und Umweltschutzzielen sowie Komfortsteigerungen durch den Einsatz von MSR-Technik/Gebäudeautomation - komplett aus einer Hand.

GFR - Ihr Partner für Feldgeräte in der Gebäudeautomation
  • vollumfängliches Feldgeräteprogramm
  • Sensoren und Wächter
  • Armaturen und Antriebe
  • Luftklappenstellantriebe
  • ständige Verfügbarkeit eines gut sortierten Lieferprogramms ab Lager
  • GFR-Feldgeräteprogramm garantiert optimale Regelgüte
  • systemgerechte Anbindung
  • zuverlässiger Service
  • qualifizierte Beratung eines erfahrenen Teams

Profitieren Sie von unseren Kompetenzen!

Für alle Fragen, angefangen bei der Planung, über die Umsetzung, Optimierung und die Betreuung Ihrer Gebäude haben Sie mit GFR nur einen Ansprechpartner.

052469620

info.verl@gfr.de

Was bedeutet Feldgerät?

Definition

„Feldgerät (kurz: FG) ist eine technische Einrichtung im Bereich der MSR-Technik und Oberbegriff für Sensoren und Aktoren in der Automatisierungstechnik“

Ihr Benefit: Energieeinsparpotenziale durch verbesserte Temperaturmessung

Garantiert optimale Regelgüte - DIGICONTROL Feldgeräte

Wenn Temperaturen in der Gebäudetechnik nicht richtig gemessen werden liegen die Gründe oft an der falschen Positionierung, der Auswahl ungeeigneter Fühler oder ihrer nicht korrekten Montage. Die kurzfristigen Auswirkungen treten dann durch Regelabweichungen und den damit verbundenen Schwingungen des Regelkreises zu Tage. Diese Messfehler werden in der Praxis gelegentlich ignoriert und man versucht stattdessen eine Kompensation durch Anpassung von Regelparametern vorzunehmen.

Der Gebäudenutzer empfindet zunächst keine spürbaren Einschränkungen. Die langfristigen Auswirkungen solcher, nur dem Anschein nach „komfortabel“ geregelter,  Anlagen sind enorm, da keine vorrangige Fokussierung auf einen energieoptimalen Betrieb möglich ist. Abhilfe schafft hier die Richtlinienreihe VDI/VDE 3512, welche neben konkreten Vorgaben zur korrekten Montage der GA-Temperaturfühler auch eine über die Toleranzklassen hinausreichende Güteklassifizierung von GA- Temperaturfühlern geschaffen hat. Somit wird eine bessere Energiebilanzierung von Gebäuden u.a. durch eine transparente Vergleichbarkeit von Sensorsystemen ermöglicht. Für Planer, Investoren und Anlagenerrichter stellt diese Richtlinie ein ausgezeichnetes Entscheidungskriterium für den korrekten Einsatz von Temperaturfühlern in der Gebäudeautomation unter regelungstechnisch, energetisch relevanten Gesichtspunkten dar.

Denn eines ist klar: Wer schon bei der Messstelle spart, erlebt auf Dauer energetisch ganz erhebliche Nachteile. So ist zum Beispiel die Drift bei den minderwertigeren Temperaturfühlern der Güteklasse B innerhalb von 3 Jahren doppelt (!!) so hoch als bei Fühlern der Güteklasse A.

Die messtechnischen Auswirkungen durch Umgebungseinflüsse sowie Messfehler durch Wärmeableitung vom Sensor selbst (Kopplungsfaktor) ist bei Temperaturfühlern der Klasse B ebenfalls doppelt so hoch und das sowohl für Einbau- und Stabfühler, als auch für Anlege- und Gehäusefühler.

Während sich durch den Einsatz von PT1000-Temperaturfühlern der Klasse A im Bereich von 0-100°C sehr geringe Toleranzgrenzen von nur  0,15K bis 0,35K ergeben, sind bei Klasse B- PT1000 Fühlern bis zu 0,80K Abweichung möglich, bei Ni1000 Fühlern sogar bis zu 1,1K.

„Für jedes Grad höhere Raumtemperatur entstehen rund 6% höhere Heizkosten!“

Gibt der Gebäudebetreiber 20°C Raumtemperatur als Sollwert vor, kann die „tolerant“ gemessene Raumtemperatur von „20°C“ real beispielsweise bei 20,57°C liegen und somit 0,57K über dem Sollwert. Dies entspricht dann 3,42% höheren Heizkosten!

Da letztendlich neben der realen Ist-Temperatur und der „tolerant“ gemessenen Temperatur auch die gefühlte Temperatur des Menschen zu berücksichtigen ist, ist es umso wichtiger, bereits an der Messstelle auf die entsprechende Präzisionsqualität zu achten.

VDI/VDE-RICHTLINIE 3512 „Temperaturmessung für die Gebäudeautomation“

Mit den aktuellen GFR- Temperaturfühlern DIGICONTROL steht eine breite Palette an Geräten der Güteklasse A-TGA zur Verfügung, welche in allen Kriterien (Toleranz, Drift, Kopplungsfaktor) die besten Werte gemäß VDI 3512 erfüllen. Die GFR- Raumtemperaturfühler beinhalten darüber hinaus eine Sondertolerenzklasse mit nur +/- 0,15K bis 30°C!

Neben dem Sortiment des GFR-Produktkataloges steht eine zusätzliche Auswahl an Tauch- und Kanaltemperaturfühlern, allesamt in Ausführung als „A-Klasse“ nach VDI 3512, zur Verfügung.

Wo kommen Feldgeräte zum Einsatz?

Feldgeräte können sowohl Aktoren (Stellglieder, Ventil- und Klappenantriebe, Frequenzumrichter) als auch Sensoren (Messumformer, Fühler, Wächter) sein. Als „Feld“ wird in der Automatisierungstechnik der Bereich außerhalb von Schaltschränken bzw. Leitwarten bezeichnet.

 

Die Einsatzmöglichkeiten der Feldgerätetechnik sind vielfältig:
 

Sensoren und Wächter

Außentemperaturfühler
Außen-Feuchte-Temperatur-Fühler
Anlegetemperaturfühler
Raumtemperaturfühler
Mittelwert-Temperaturfühler
Kanaltemperaturfühler
Kabel-Temperaturfühler
Tauchtemperaturfühler
Tauchhülsen mit Klemmverschraubung für Kabeltemperaturfühler
Rohrleitungstemperaturfühler
Außen-Helligkeitsfühler
Raum-Luftqualitätsfühler
Kanal-Luftqualitätsfühler
Raum - CO2- und Temperaturfühler
Raum-Bewegungssensor / Lichtsensor
Optische Rauchschalter zur Raumüberwachung
Rauchschalter-System zur Luftkanalüberwachung
Taupunkt- / Kondensationswächter
Frostschutzthermostat
Druckregler und Druckbegrenzer
Differenzdrucktransmitter

Armaturen und Antriebe

Durchgangsventile
Dreiwegeventile
Thermoelektrische Stellantriebe
Elektrische Hubantriebe
Regel- und Absperrklappen
Drehantrieb zur Betätigung von Regel- und Absperrklappen
Regel- und Absperrklappen mit Antrieb

Luftklappenstellantriebe

Klappenantriebe für das Verstellen von Luftklappen in haustechnischen Lüftungs- und Klimaanlagen
Klappenantriebe mit Federrücklauf

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Toleranzen und Stabilität von Sensoren

Das Temperaturfühlersortiment der GFR ist im Zusammenhang bzw. parallel mit der Neufassung der VDI-Richtlinie 3512 entwickelt und konzipiert worden. Auf Basis dieser Richtlinie wird die Bestimmung von Güteklassen von Temperaturfühlern für die Gebäudeautomation möglich, die über die reine Angabe von Toleranzklassen (für die Messwiderstände) hinausgeht. Sie gestattet eine bessere Energiebilanzierung von Gebäuden und einen optimalen Temperaturfühlereinbau.

DIGICONTROL ­Temperaturfühler sorgen für die Steigerung der Energieeffizienz sowie Erzielung von Energieeinsparungen, was insbesondere im Rahmen des EU-Programmes „Green-Building“ für Gebäudeausrüster von höchstem Interesse ist.

Ein gutes Messelement macht noch lange keinen guten Fühler aus!

Bedingt durch das Streben nach Energieeinsparung bzw. Energieeffizienz in der Gebäudeautomation treten zunehmend die Stabilitäts- und Genauigkeitsanforderungen in den Vordergrund, die an Temperatursensoren gestellt werden. Eine Marktrecherche offenbart eine immense Vielfalt angebotener Temperatursensortypen, jedoch ist nicht in allen Fällen eine eindeutige Strukturierung bzw. Klassifizierung der Sensoren hinsichtlich Stabilität und Toleranzklassen gegeben. Dabei sind gerade diese Angaben für die Energieeffizienz bzw. die Energieeinsparung maßgeblich.

Mit der Veröffentlichung der VDI/VDE 3512 wird dem hohen Anspruch an energieeffiziente Gebäude­ und Raumautomation Rechnung getragen und für die Gebäudeausrüster die Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der qualifiziertesten Temperaturmesstechnik geschaffen. Nach Richtlinie VDI/VDE 3512 Blatt 4 werden die Toleranzklassen A/B/C TGA unterschieden. Qualitätskonforme Temperaturfühler mit entsprechenden Prüfergebnissen dürfen die Kennzeichnung A TGA, B TGA bzw. C TGA sowie die VDI/VDE­Kennung tragen, wobei die Toleranzklasse A TGA am höchsten bewertet ist.

Diagramm Fühlertoleranz - VDI/VDE 3512 - Sensoren und Toleranzklassen

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