Verls Bürgermeister Michael Esken zu Besuch bei GFR

Mit der Elbphilharmonie ist in Hamburg eines der spektakulärsten Konzerthäuser der Welt entstanden – und ein Verler Unternehmen hat daran mitgewirkt: Die GFR (Gesellschaft für Regelungstechnik und Energieeinsparung mbH) mit Sitz am Kapellenweg in Kaunitz hat für das Jahrhundertprojekt die komplette Gebäudeautomation geliefert. Licht, Luft, Wärme, technische Einrichtungen und vieles mehr wird mit Automation made in Kaunitz elektronisch gesteuert und hinsichtlich des Energieverbrauchs optimiert. Vom Know-how der GFR, die zu den führenden Spezialisten der Gebäudeautomatisierungsbranche gehört, zeigten sich auch Bürgermeister Michael Esken und die neue Wirtschaftsförderin Sandra Claes bei einem Unternehmensbesuch beeindruckt.

Ein kurzer Draht zur heimischen Wirtschaft ist Bürgermeister Michael Esken ein wichtiges Anliegen. In loser Reihenfolge besucht er deshalb seit seinem Amtsantritt kleinere, mittelständische und größere Unternehmen, um zu hören, wo möglicherweise der Schuh drückt. Bei der GFR mit ihren zurzeit 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern laufe alles rund, erfuhren Michael Esken und Sandra Claes von Geschäftsführer Volker Westerheide.

Weltweit entwickelt und vertreibt das 1978 gegründete Unternehmen Technologien und Lösungen sowie Produkte und Services für das Planen, Errichten, Betreiben und Optimieren gesamtheitlicher Gebäudeautomationssysteme, bestehend aus Energiedatenmanagement und technischem Gebäudemanagement, Gebäude- und Industrieautomation, Raumautomation und Raumbediengeräten für höchste Ansprüche. Alles komplett aus einer Hand, von der Planung über die Umsetzung und Optimierung bis zur Betreuung des Gebäudes. Mit 15 Niederlassungen in Deutschland und Europa sind die Spezialisten immer in der Nähe ihrer Kunden, zu denen zum Beispiel Bürogebäude, Kliniken, Einkaufszentren, Universitäten oder Hotels zählen. Und weil die GFR Gebäude und Räume gemäß DIN EN 15232 (Energieeffizienzklasse A), EN 16484 sowie VDI 3813 automatisiert, lässt sich die Energieeffizienz von Gebäuden mit der Automatisierung um 30 Prozent und mehr steigern. 
Reinhard Pollmeier (Vertrieb) führte die Gäste aus dem Rathaus durch das gesamte Unternehmen und zeigte so den Weg, den ein Schaltschrank von der Planung über die Montage bis zur Endabnahme durch die verschiedenen Abteilungen nimmt. „Etwa 1.000 Schaltschränke werden von uns pro Jahr produziert und ausgeliefert, sowohl im Standardformat als auch individuell nach Kundenwunsch“, berichtete Reinhard Pollmeier.

In der Automatisierungsbranche werden hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Die Akquise, Aus- und Weiterbildung von geeigneten Nachwuchskräften spielt daher bei der GFR eine große Rolle. „Durch die starke Nachfrage nach Fachkräften in den großen Unternehmen der Region ist es für einen Mittelständler wie uns oft ein bisschen schwieriger, die passenden Nachwuchskräfte zu gewinnen. Aber wenn wir bei den Bewerbern erst einmal das Interesse geweckt haben, sind sie  ganz begeistert und bleiben bei uns“, freut sich Ellen Niediek, Bereichsleiterin Marketing Services. Gute  Erfahrungen habe man auch mit dem praxisintegriertem Studium  gemacht, berichtete sie. „Vielleicht wäre der OWL-Studienfonds eine weitere Möglichkeit“, schlug Bürgermeister Michael Esken vor. Über dieses Programm unterstützt bekanntlich auch die Stadt Verl jeweils zwei Studierende.

Quelle: http://www.verl.de/index.php?id=1&a_id=1078

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